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Wenn Sie, Lieber Leser, Jesus Christus bisher noch nicht als Ihren Herrn und Retter kennengelernt haben, dann möchte ich Sie herzlich bitten, auch dieses letzte Kapitel noch genau zu lesen, und es gedanklich auf sich einwirken zu lassen.
Gott sagt uns klar, dass er selbst die letzte Autorität über das Leben und den Tod seiner Geschöpfe hat. Die Botschaft der Bibel ist ebenso klar, wenn sie über den Zustand des natürlichen Menschen redet. Dafür dürfen wir eigentlich dankbar sein, denn Klarheit ist besser als gefährliche Unsicherheit oder trügerische Sicherheit.
Wir sollten uns allerdings völlig von dem Gedanken freimachen, dass unsere eigenen Ansichten und Maßstäbe hinsichtlich des „Woher und Wohin“ des Menschen gültig seien. Die unüberschaubare Zahl der weltweiten Theologien und Philosophien hat letztendlich mehr Verwirrung gestiftet, als eindeutige Wegweisung zu geben. Wie einfach und klar ist doch Gottes Reden zu uns! Er sagt dieses:
Der verantwortliche Mensch in seinem natürlichen Zustand ist aus der Sicht Gottes vom ewigen Leben abgetrennt. Er hat das natürliche Leben, und ist darin vielleicht sehr aktiv und erfolgreich. Aber es macht nichts aus, ob jemand reich oder arm ist, intelligent oder nicht, moralisch hoch stehend oder nicht, fleißig oder faul, oder sonst irgendetwas. Kein Mensch erreicht die Herrlichkeit Gottes. Das bedeutet, dass niemand aus eigener Kraft dazu in der Lage ist, sich die Gunst Gottes irgendwie zu erarbeiten. Alle Religionen dieser Welt haben das immer wieder versucht: Gott durch religiöse Aktivitäten oder moralische Anstrengungen zu beeindrucken und gnädig zu stimmen.
Es funktioniert nicht. Es nützt nichts, das alte Leben durch jede nur mögliche Anstrengung verbessern zu wollen. Der Mensch braucht neues Leben aus Gott. Nur dieses Leben, das in dem Sohn Gottes, dem Herrn Jesus Christus ist, bringt Rettung aus der Verlorenheit des Menschen und Erlösung von der Schuld des Menschen.
Der Lohn der Sünde ist der Tod, heißt es in der Bibel (Römer 6,23). Damit ist nicht nur der körperliche Tod gemeint (den die Bibel auch den ersten Tod nennt), sondern auch der geistliche Tod (den die Bibel den zweiten oder ewigen Tod nennt). Dieser zweite Tod kommt zur praktischen Auswirkung, nachdem der Mensch sein Leben auf dieser Erde beendet hat, also nach dem ersten Tod. Die Bibel schreibt auch nichts über die Reinkarnation, also über die Wiederverkörperung. Gott sagt, dass es in dieser Hinsicht keine zweite Chance für den Menschen gibt. Wir haben nur ein Leben auf dieser Erde (Hebräer 9,27).
Der Mensch hat den Odem Gottes in sich, durch den er ins Sein gerufen wurde. Wir können das im Schöpfungsbericht erkennen. Er ist somit ein ewiges Wesen. Er wird vielleicht nicht ewig leben, aber ewig existieren! Nach dem Leben auf dieser Erde gibt es für jeden von uns nur zwei mögliche Wege der weiteren ewigen Existenz: Den Weg zum ewigen oder zweiten Tod (das ist der Feuersee), oder den Weg zum ewigen Leben (das ist die Gemeinschaft mit Gott in der Herrlichkeit der neuen Schöpfung). - - Nur diese zwei Wege. - - Wie finden Sie denn nun den Weg zum ewigen Leben? Es wurde schon gesagt, dass der Mensch immer wieder versucht hat, Gott durch Religion gnädig zu stimmen. Das ist aber gar nicht notwendig.
Hören Sie jetzt die gute Nachricht: Gott ist von sich selbst aus gnädig und liebt jeden Menschen auf dieser Erde. Er hat nämlich jeden Menschen erschaffen. Auch Sie.
Wir brauchen ihn nicht erst gnädig zu stimmen. Er selbst kennt unseren Zustand. Er weiß, dass wir selbst uns nicht helfen oder retten können. Er selbst hat unser unlösbares Problem gelöst. Wie hat er das getan?
Gott selbst ist Mensch geworden in Jesus Christus. Er hat auf dieser Erde ein vollkommenes Leben geführt. Er war der ideale Mensch, der nicht eine einzige Sünde getan hat. Deshalb stand auch nur er allein nicht unter dem Lohn der Sünde, das ist unter dem Tod. Nur er allein hätte niemals sterben müssen. Wir wissen aber, dass er doch starb, und zwar auf grausamste Weise an einem Kreuz. Das ist heute übrigens auch aus nicht biblischen historischen Quellen als Tatsache gesichert. Auch ernstzunehmende Historiker streiten das heute nicht mehr ab! Aber warum hat er das getan? Die Antwort ist wunderbar.
Er wollte die rettende Liebe Gottes des Vaters zu uns auf die Erde bringen, weil es keine andere Möglichkeit für uns gab. Er wollte der Gerechtigkeit Gottes des Vaters im Himmel entsprechen, indem er das Gericht über die Sünden der Menschen tragen würde. Er wollte aus Liebe zu seinem Vater der einzige Mensch sein, der nur für Gott allein auf dieser Erde leben würde. Er liebte nicht nur uns, sondern auch seinen Vater, dem er vollkommen gefallen wollte.
Als der einzige sündlose und vollkommene Mensch, der zugleich Gott ist, nahm er die Stellung des eingeborenen Menschensohnes auf dieser Erde ein. Er starb an unserer Stelle im Gericht Gottes. Dadurch, dass Gott der Vater das Todesurteil (Römer 6,23) über alle Sünden der Menschen (die wir getan haben) und die Sünde (das ist unser geistlicher Zustand des Getrenntseins von Gott) an Gott dem Sohn, dem einzigen sündlosen Menschen aller Zeiten vollstreckt hat, ist er nun auf einer gerechten Grundlage frei, allen anderen Menschen, nämlich den Sündern (Dir und mir) zu vergeben. Das Urteil ist gesprochen, und es ist über den Stellvertreter vollstreckt worden am Kreuz von Golgatha.
Gott ruft uns jetzt zu: Lasst Euch versöhnen mit mir! Es kostet gar nichts! Mein geliebter Sohn hat den Preis für alle Sünden bezahlt, nämlich sein Blut! Er ist auferstanden als Mensch und hat nun das ewige Leben als Mensch! Er wird es jedem geben, der seine Sünden vor ihm bekennt und an das geschehene Opfer vom Kreuz glaubt!
Ich möchte es Ihnen auch zurufen: Kommen Sie her! Glauben Sie, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der für Ihre Sünden starb und danach auferstand. Sagen Sie Ihm das ruhig in einem gesprochenen Gebet, entweder mit einem Menschen zusammen, oder auch ganz allein in der Stille. Bekennen Sie vor dem Herrn Jesus Christus Ihre Sünden. Danken Sie Ihm für sein stellvertretendes Opfer am Kreuz von Golgatha. Er war dort Ihr Stellvertreter im Gericht Gottes. Öffnen Sie Ihm die Tür Ihres Herzens. Bitten Sie Ihn, hineinzukommen und für immer zu bleiben. Er wird es tun und Ihnen den Heiligen Geist und das ewige Leben schenken. Legen Sie die Führung Ihres Lebens von nun an ohne Bedingung und im Vertrauen ganz in Seine Hand. Er weiß den Weg und wird keinen Fehler machen. Er wird Sie nach Hause bringen in Seine ewige Herrlichkeit.
Zum Abschluß möchte ich Ihnen noch die nachfolgenden Verse aus der Heiligen Schrift, der Bibel, ans Herz legen. Sie reden von all den Dingen, die angesprochen wurden. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie sehr bald, wenn nicht sogar noch heute, das ewige Leben empfangen. – Wir treffen uns dann in der Herrlichkeit, vielleicht demnächst.
Ich tue Euch aber kund, Brüder, das Evangelium (…) was ich auch empfangen habe: Dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften; und dass er begraben wurde, und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage, nach den Schriften (1.Korintherbrief Kapitel 15,1-4)
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe (Johannesevangelium, Kapitel 3,16)
Und so gewiss es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht… (Hebräerbrief, Kapitel 9,27)
Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (Hebräerbrief, Kapitel 10,31)
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein (des Herrn) Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat (Gott dem Vater), hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen (Johannesevangelium, Kapitel 5,24)
Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, sie werden aber umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. Diesen hat Gott dargestellt zu einem Sühnungsopfer durch den Glauben an sein Blut (Römerbrief, Kapitel 3,23)
Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer aber dem Sohn (Jesus Christus) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm (Johannesevangelium, Kapitel 3,36)
Und dies ist das Zeugnis: Dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Dies habe ich Euch geschrieben, damit Ihr wisst, dass Ihr ewiges Leben habt, die Ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes ! (1. Johannesbrief, Kapitel 5,11-13)
Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben (Johannesevangelium, Kapitel 1,11)
Siehe ich (Jesus Christus) stehe an der Tür (deines Herzens) und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen, und er mit mir (Offenbarung, Kapitel 3,20)
... und wer zu mir (Jesus Christus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen (Johannesevangelium, Kapitel 6,37)
... in ihm (Jesus Christus) seid auch Ihr, als Ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Pfand (die Garantie) unseres Erbes ist… (Epheserbrief, Kapitel 1,13-14)
Denn aus Gnade seid Ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus Euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand groß tun kann (Epheserbrief, Kapitel 2,8-9)
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach. Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen (Johannesevangelium, Kapitel 10,27-28)
Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig (…) Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit (…) Und siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten (…) Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte (aus Offenbarung, Kapitel 22)
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