Kapitel 1

 

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Teil 1:
Die Zeichen unserer Zeit

Teil 2:
Das unvollendete prophetische Puzzle

Teil 3:
Die Gefahren der Auslegung

 

 

Was ist los in dieser Welt?

Ein Einblick aus biblischer Sicht in die letzten der letzten Tage
eines sterbenden menschlichen Systems

Teil 1: Die Zeichen unserer Zeit

 

Allein die Tatsache an sich, dass sich in den letzten Jahren so viele Gelehrte intensiver mit der Prophetie beschäftigt haben und es noch tun, ist schon ein klarer Hinweis dafür, dass wir uns in der Endzeit befinden. Der Herr selbst hat seine Jünger auf dem Ölberg dazu aufgefordert, die Zeichen und die Entwicklungen in der Welt gut zu beobachten, um die Zeiten zu verstehen. Viele Zeichen oder Wehen der Endzeit sind heute schon eingetreten:

  • Zwei Weltkriege,
  • Kriege und Kriegsgerüchte an verschiedenen Orten,
  • Seuchen und Hungersnöte,
  • Erdbeben in immer schnellerer Folge,
  • Brausen des Meeres und der Wasserwogen (heute auch Tsunamis genannt),
  • Ratlosigkeit der Nationen in Furcht und Erwartung der zukünftigen Dinge.

In der Politik sehen wir die Umstrukturierung der Welt im Hinblick auf das Kommen einer Weltherrschaft. Auf religiösem Gebiet bewegen wir uns in Riesenschritten auf die kommende Welteinheitsreligion unter der Führung Roms zu, die im Anfang des antichristlichen Weltreiches gelten wird. Alle großen Religionen der Welt erwarten heute sehr bald das Kommen des Welterlösers, dem sie unterschiedliche Namen verliehen haben. Die Hinduisten erwarten den Maitreya, die Buddhisten den Boddhisatwa, die New-Age-Bewegung den Maitreya-Christus, die Sunniten den großen Imam, die Schiiten im Iran und an anderen Orten den 12. Mahdi (den der Präsident Ahmadinedschad ja anlässlich seiner Rede im Herbst 2005 vor der UNO-Vollversammlung bereits als Lichterscheinung gesehen haben will), die Juden den Messias Israels und die Namenschristenheit den Christus.

Der Antichrist wird bei seinem Auftreten vorgeben, die persönliche Erfüllung der Hoffnungen aller dieser Gruppen zu sein. Zunächst wird er die Welteinheitsreligion gelten lassen und sie als Instrument seines weiteren Aufstieges zur Macht nutzen. In der zweiten Hälfte der großen Drangsal wird schließlich sein eigenes Götzenbild im dann wieder erbauten Tempel Jerusalems aufgestellt sein, und der Antichrist wird unter Androhung der Todesstrafe die ausschließliche Anbetung nur noch dieses Bildnisses erzwingen.

Der Tempel  ist  ein notwendiges Element  der Endzeit,  denn  die Prophetien  sehen  den Antichristen und sein Götzenbild in diesem Tempel. Der Staat  Israel  ist  seit 1948  neu  entstanden.  Israel  hat 1967 die Stadt Jerusalem erobert und ist  nun  theoretisch  in  der Lage, den dritten Tempel zu bauen. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits intensiv. Sogar die exakte  Position  des Tempelgebäudes aus der Zeit des Herrn Jesus ist heute  bekannt: Das Allerheiligste  mit  der Bundeslade  des Gottes Israels stand genau auf dem Felsen, der heute vom islamischen Felsendom mit seiner goldenen Kuppel besetzt ist. Außerdem ist Israel von einer Vielzahl arabischer Nationen umstellt, die seine Todfeinde sind und seine Vernichtung suchen. Genauso sagt es die Bibel in Psalm 83, geschrieben vor 3000 Jahren.

 


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